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Bergbauer

... über die Arbeit des Bergbauern...

Mit viel Liebe zu den Tieren und der Natur verrichtet der Bauer seine Arbeit.

Der Tagesrhythmus  des Milchbauern beginnt mit der Stallarbeit: die Kühe melken, alle Tiere füttern, Mist ausbringen, das Milchgeschirr peinlichst genau reinigen, die Tiere mit "Striegeln und Bürsten" verwöhnen.

Dieselbe Arbeit gilt es auch am Abend zu tun.

Frühling: 

Der Frühling bringt viel Arbeit mit sich,,, da wir im Herbst alle Zäune, wegen dem Schneedruck abbrechen, müssen diese neu gemacht werden. Die Felder werden aufgeräumt, Mist und  Jauche auf das Feld ausgebracht.

Wichtig ist die "Klauenpflege " der Kühe und Rinder. Dazu benötigt man einen geeigneten "Stand" um gefahrenfrei mit der "Pediküre" beginnen zu können.

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...dann kommt der langersehnte Tag für die Kühe!! ---- Endlich hinaus aus dem Stall und auf  die frische Weide! -- das tut gut, nach den langen Wintermonaten! Für die kleinen Kälbchen ist das ein besonderes Erlebnis, voll Freude toben sie auf dem Feld.

Sommer: 

Nachdem der Schnee auch in höheren Regionen geschmolzen ist, werden die Kühe, Rinder und Kälber auf die Alpen getrieben. Auf manchen Alpen wird noch das Brauchtum der "Alpsegnung" - dem sogenannten " benediziira" gepflegt. Der Pfarrer segnet das Feuer, das Wasser und das Salz, die Tiere und die Alpe, ruft Gottes Segen auf alle herab und im gemeinsamen Gebet erbitten wir Gottes Schutz für Hirt und Vieh!

Die anvertrauten Tiere werden liebevoll vom Hirt betreut und er ist um das Wohl seiner Herde besorgt und hofft, alle gesund und wohlbehalten im Herbst heim bringen zu können. Für die Rinder und Kühe ist diese Zeit wertvoll, nehmen sie doch besondere Kräuter und Gräser in  ihrer Nahrung auf; ausserdem werden sie abgehärtet und das ist für den Gesundheitszustand  wichtig und förderlich!!     

Im Tal wird mit der Heuernte begonnen, welche durch die grosse Niederschlagsbereitschaft oft sehr erschwert wird. Die Wiesen werden maschinell bearbeitet und können nur zweimal gemäht werden. Das Mähen der steilen Bergwiesen ist nur mit einem Hand- Motormäher oder gar mit der "Sense"  möglich. Das Wenden und Einbringen ist dann besonders mühsam!

"s Trischta-macha" will gelernt sein!!

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Einen Besuch auf der Alpe, wo das eigene Vieh "sömmert", ist Ehrensache! Das ist meistens zur Halbzeit des Sommers und der Hirt freut sich auf`s "Jakobi"-- das ist das Trinkgeld für den Hirten. Er führt den Bauern zu seinen Tieren und dieser begutachtet das Gedeihen und das Wachstum seiner "Lieblinge"

Herbst: 

Mit  der Heuernte ist der Landwirt hoffentlich fertig, denn schon bald kommen die Tiere aus den Alpen  zurück. Sind alle Tiere gesund von der Alpe heimgekehrt, erhält das beste Stück den sogenannten "Maya" oder "Kranz"- zur Freude des Hirten und Besitzers!  

Daheim findet das Vieh nun frische Weide und einen warmen Stall, denn er erste "Reif" lässt nicht mehr allzu lange auf sich warten.

Für den Braunviehzüchter steht dann die "Viehprämierung" an.                                                 Diese wird von Experten des Landesverbandes vorgenommen.                                                   Die Tiere werden nach bestimmten Kriterien beurteilt und bewertet.                                                                                                                                               Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir das Erntedankfest,                                                 Der Gottesdienst  wird vom Ortspfarrer. den Bäuerinnen und Bauern, verstärkt mit den Männern des Kirchenchores Riezlern, gestaltet.

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Auf dem Feld gibt es die letzten Arbeiten zu verrichten, Zäune müssen winterfest gemacht werden, Mist und Jauche werden noch einmal ausgebracht, alle Maschinen werden gereinigt und verräumt.

Winter: 

Eine ruhigere Zeit beginnt nun für den Bauern. Die Tiere sind im Stall und bei manchen Landwirten haben sie auch im Winter täglich "freien Auslauf".

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